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Neuenkirchener Rat verabschiedet Christoph Lührmann

Ob die fünf Jahre als Bürgermeister die schönsten seines Lebens waren, sagt Christoph Lührmann nicht. „Ich nehme viel mit für mein weiteres Leben“, verrät der 47-Jährige, als er am Dienstagabend das Amt abgibt. Und: „Es war mir eine Freude und eine Ehre, Bürgermeister zu sein.“

Seit 2011 sei in Neuenkirchen viel geschehen, „das sieht jeder, der mit offenen Augen durch die Gemeinde geht“. Gemeinsam hätten Rat und Verwaltung zum Wohle Neuenkirchens gearbeitet. Es habe „viele nicht einfache Themen“ und „viele Diskussionen zu nächtlicher Stunde gegeben“, doch es seien dank guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit stets gute und vernünftige Lösungen gefunden worden. Als sehr angenehm und bereichernd habe er während der Bürgermeister-Zeit die „Kontakte zu den Menschen empfunden“. Sein Wunsch: Der neue Rat möge so weiterarbeiten, immer das Wohl der Gemeinde im Blick haben, so Lührmann.

„Basis der Demokratie“

Bürgermeister Vitus Buntenkötter und Gemeindedirektorin Hildegard Schwertmann-Nicolay stimmen ihm zu. Und sie betonen, dass die Mitarbeit im Gemeinderat „das wichtigste Ehrenamt und die Basis der Demokratie ist“, aber auch „Freud und Leid“ bedeute, weil jede Entscheidung die Menschen vor Ort betreffe, was je nach Thema manchmal zu schwierigen Diskussionen führe.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Ausdrücklich bedankt sich die Gemeindedirektorin bei Altbürgermeister Christoph Lührmann für die „gute, vertrauensvolle und wunderbare Zusammenarbeit“. Sehr geschickt habe der das Amt ausgeführt. „Dabei gab es am Anfang eine belastende Zeit“, stellt sie fest. Ohne es zu sagen, spielte sie damit auf die Antragspanne beim Bau der Kinderkrippe an, mit deren Nachwehen sich beide bei Amtsantritt hätten beschäftigen müssen, ohne vorher selbst damit entscheidend befasst gewesen zu sein. Doch gegenseitiges Vertrauen habe geholfen, unter diesen „schwierigen Vorzeichen“ zu arbeiten.

„Urgestein“ verlässt den Gemeinderat

Abschied aus dem Rat nimmt nach zehn Jahren auch Ulrike Rückforth. Von 2006 bis 2011 war sie zweite stellvertretende Bürgermeisterin. 2011 rückte sie zur ersten Stellvertreterin auf. Sie sei eine „verlässliche Größe bei Gratulationsbesuchen gewesen“, merkte Schwertmann-Nicolay an.

Mit Bernhard Soppe verlasse ein „Urgestein“ den Neuenkirchener Rat, fand Bürgermeister Vitus Buntenkötter. 1981 sei er als jüngstes Mitglied in den Rat gewählt worden, 35 Jahre sei er mit einer Unterbrechung in der Kommunalpolitik aktiv gewesen.

Zum Abschied Blumen, Urkunde und Geschenk

Blumen, Ehrenurkunde und ein Geschenk mit einer Ansicht Neuenkirchens bekommt als Dank für ihre Mitarbeit auch Natali Freiberger. Sie gehörte dem Rat eine Wahlperiode lang an. Bei der Verabschiedung nicht anwesend waren Raimund Rolfes (CDU), der seit 2011 zweiter stellvertretender Bürgermeister gewesen war und nicht erneut für den Gemeinderat kandidiert hatte, Johann Smits (CDU) und Marion Pinke (Bündnis 90/Die Grünen), die ihre Ratstätigkeit ebenfalls beendete.

Ein Artikel und Foto von Christian Geers / Bersenbrücker Kreisblatt
http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/799544/neuenkirchener-rat-verabschiedet-christoph-luehrmann