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Abschied aus dem Neuenkirchener Samtgemeinderat

Auf ihren Sachverstand und ihre Kompetenz muss der Rat der Samtgemeinde Neuenkirchen verzichten: Zehn Männer und Frauen gehören dem neuen Rat nicht mehr an.

Das Ende der konstituierenden Sitzung des Samtgemeinderates im Feuerwehrhaus Neuenkirchen gehörte den Ratsmitgliedern, die ihre kommunalpolitische Arbeit beendet oder am 11. September den Sprung in den Rat nicht erneut geschafft hatten. Neuenkirchens Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay und Ratsvorsitzender Gregor Schröder dankten den zum Teil langjährigen Mitstreitern für „persönlichen Einsatz, gute Zusammenarbeit und fachliche Expertise“. Ihre Mitarbeit sei zu loben, denn gerade die Arbeit auf kommunaler Ebene werde immer wichtiger, so die Verwaltungschefin, die neben der Urkunde auch ein Präsent überreichte.

Appell: Willen zur gemeinsamen Arbeit aufbringen

30 Jahre saß Heiner Brinkmann im Samtgemeinderat. Schwertmann-Nicolay hob dessen „ruhige, besonnene Art“ hervor, „seine tiefe Kenntnis des Schulwesens“ und seine Sachkompetenz suchen seines gleichen. Es sei nicht immer alles eitel Sonnenschein gewesen, sagte Heiner Brinkmann und appellierte an den Rat, weiterhin „den Willen zur gemeinsamen Arbeit aufzubringen“.

Schwertmann-Nicolay lobt Bernhard Egbert und Christoph Lührmann

25 Jahre arbeitete Bernhard Egbert im Rat mit. Auch mit ihm habe es eine „wirklich vertrauensvolle Zusammenarbeit“ gegeben, so die Bürgermeisterin. Sie habe sich „stets unterstützt gefühlt“, sagte sie. Genau wie Egbert werde sie auch Christoph Lührmann vermissen, der sich nach fünfjähriger Ratstätigkeit aus beruflichen Gründen entschieden hatte, nicht erneut zu kandidieren. So ganz verzichten möchte Schwertmann-Nicolay auf die beiden Bürgermeister a.D. nicht. „Aber wer weiß, in fünf Jahren können sie ja einen zweiten Versuch starten“, hoffte sie und erntete damit ein Schmunzeln im Rat und bei den Betroffenen. Sowohl Egbert als auch Lührmann bedankten sich für den „stets fairen und offenen Umgang“ im Rat, den beide auch in ihrer jeweiligen Funktion als Bürgermeister von Voltlage und Neuenkirchen erlebt hätten.

Geschenke und Urkunden für ausgeschiedene Kommunalpolitiker

Ein Geschenk überreichten Schwertmann-Nicolay und Schröder auch an Iwona Kutz. Sie hatte ebenfalls fünf Jahre im Samtgemeinderat mitgearbeitet. Auch ihre gebühre dafür Dank, so die Verwaltungschefin, die sich freute, dass Kutz weiterhin dem Rat der Gemeinde Neuenkirchen angehöre. Nicht anwesend waren an diesem Abend Natali Freiberger, Marion Pinke, Angelika Ricke, Helmut Rüther, Ursula Schmitt und Bärbel Schürmann, die ebenfalls ausgeschieden waren. Ihre Ehrung soll in Kürze nachgeholt werden.

 

Ein Artikel und Foto von Christian Geers / Bersenbrücker Kreisblatt
http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/807592/abschied-aus-dem-neuenkirchener-samtgemeinderat