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Eine Vernissage wie bei den Großen - Schüler der Kunst-AG der Grundschule Neuenkirchen stellen ihre Arbeiten vor

Sieben junge Künstler aus der Kunst-AG der Grundschule Neuenkirchen stellen derzeit ihre Bilder im Rathaus Neuenkirchen aus. Zusammen mit zahlreichen Eltern, Verwandten und Lehrern freuten sich die Schüler darüber, dass für sie eine Vernissage, wie bei den „Großen“, stattfand.

Von Peter Selter

Neuenkirchen. Ein Musikstück zu Beginn, Begrüßungen durch wichtige Personen der Gemeinde, die Vorstellung der Künstler, der Blick auf die Werke, die Interpretation der Arbeit und zu Schluss Getränke, kleine Snacks und in diesem Fall: Süßes und Obst – die Organisatoren der Ausstellung „Das Tier in der Kunst“ hatten sich fürwahr alle Mühe gegeben, den jungen Künstlern der Arbeitsgemeinschaft „Kunst macht Spaß“ der Grundschule Neuenkirchen eine Bühne zu bieten, wie es sich für gut vorbereitete Ausstellungseröffnungen gehört. Die Arbeiten sind im Rahmen der Offenen Ganztagsschule entstanden.

Darüber, das die Kinder so früh schon an die künstlerische Arbeit herangeführt werden, freute sich Hildegard Schwertmann-Nicolay besonders. „Die Grundschule fördert die Kinder auch über den regulären Unterricht hinaus“ betonte die Samtgemeindebürgermeisterin. Die Kinder für die Kunst zu interessieren hielt auch Bürgermeister Vitus Buntenkötter für den richtigen Weg. So müsse man die Kinder im Urlaub später nicht in die Museen tragen, scherzte er.

Der Leiter der Arbeitsgemeinschaft, Reinhard Dasenbrock, berichtete aus der Zusammenarbeit mit den jungen Künstlern. „Es sind alles kleine Persönlichkeiten, mit denen es nie langweilig wird zu arbeiten“, betonte er. In seiner Betrachtung ging er ausführlich auf die Bildgestaltung, die Farbauswahl, die Malweise, das Signieren der Werke und die Arbeitsweise der einzelnen Künstler ein. Noch etwas schüchtern stellten sich die kleinen Künstler beim Rundgang vor ihre Werke und hatten die ein oder andere Erklärung parat, was sie sich bei ihrem Kunstwerk gedacht haben.

An die Adresse der erwachsenen Gäste appellierte Reinhard Dasenbrock: „Wagen Sie den Dialog auf Augenhöhe und aus der Kniebeuge mit den gelungenen und aussagekräftigen Arbeiten und mit den kleinen Künstlern“. Schließlich gab er allen Gästen noch eine Idee mit auf den Weg: „Vielleicht könnte hier ein Kunstwettbewerb aller Schulen der Samtgemeinde organisiert werden“, schlug er vor, schließlich sei mit der Ausstellung jetzt die Grundlage für eine „Rathaus-Galerie“ geschaffen worden. Für den richtigen Ton der Vernissage sorgten Maren Böwer, Annelie Gerdemann, Jule Hartken und Marielle Mönsters, angeleitet von Ingrid Wesselkemper-Berling. Die Ausstellung im Obergeschoss des Rathauses ist noch bis 6. Januar während der Öffnungszeiten der Verwaltung zu sehen.

Ein Artikel von Peter Selter / Bersenbrücker Kreisblatt
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