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Von Merzener Erfahrungen bei Planungen profitieren

Die Erweiterung des St.-Elisabeth-Stiftes Neuenkirchen rückt näher. Der wichtigste Punkt ist dabei das Angebot der Pflege aus einer Hand an einem Standort, so der Geschäftsführer der St. Michael Pflege GmbH, Berthold Eich, bei der Erläuterung des Konzeptes.

Der Kirchenvorstand der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius Neuenkirchen hat sich in den vergangenen Monaten mehrfach mit einer möglichen Erweiterung des Seniorenpflegeheimes befasst. Konkreter wurde das Vorhaben nunmehr bei einer Zusammenkunft mit der Caritas Nordkreis Pflege GmbH, der St. Michael Pflege GmbH, dem Bischöflichen Generalvikariat sowie dem Stephanswerk, als es um den Neubau einer Tagespflege und ambulante Hausgemeinschaft ging.

Erfahrungen nutzen

Nach eigenen Untersuchungen ist laut Rudi Fissmann, Geschäftsführer der Caritas Nordkreis Pflege GmbH, eine Erweiterung in der geplanten Form am St.- Elisabeth-Stift wirtschaftlich durchaus sinnvoll. Damit werde das Angebot „Pflege aus einer Hand“ erweitert. Da die ambulant betreute Wohngemeinschaft im Merzener Gemeinschaftshaus voraussichtlich im März nächsten Jahres in Betrieb genommen werde, sei es eine große Chance, die dort gemachten Erfahrungen mit in die Erweiterung einfließen zu lassen.

Stephanswerk plant

Der Kirchenvorstand hat im Einverständnis mit dem Bischöflichen Generalvikariat Ulrich Saremba, Geschäftsführer des Stephanswerkes, den Auftrag für die Planungen erteilt. Saremba stellte einen Entwurf vor und erläuterte den weiteren Planungsverlauf auf dem Gelände des ehemaligen Verwalterhauses. Zu einem konkreten Baubeginn könne zu diesem Zeitpunkt noch keine Aussage gemacht werden.

Konkurrenzsituation vorbeugen

Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay, Bischöfliche Beauftragte für das St.-Elisabeth-Stift, betonte, dass durch einen Baubeginn weit nach Inbetriebnahme der Merzener Einrichtung einer Konkurrenzsituation vorgebeugt werde und ein ausreichender Zeitrahmen für Erfahrungen vorhanden sei . Die Vertreter des Bischöflichen Generalvikariats, Andreas Reinartz und André Grapentin, erläuterten die weiteren rechtlichen Schritte bis zur Baugenehmigung und begrüßten das Vorhaben als gelungenes Konzept und sagten die Unterstützung des Bistums Osnabrück zu.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/820975/von-merzener-erfahrungen-bei-planungen-profitieren