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Neue Schulsozialarbeiterin für OBS Neuenkirchen

Zum 1. Januar 2017 geht die Schulsozialarbeit an der Oberschule Neuenkirchen in die Zuständigkeit des Landes Niedersachsen über. Dafür hat das Land eine Dreiviertelstelle eingerichtet, die nach den Weihnachtsferien mit Jutta Stockmann besetzt wird.
Karin Beyreuther hat sich von der Goode-Weg-Schule verabschiedet.

Den weiteren Ausbau der sozialen Arbeit an den Schulen in Niedersachsen hat sich die Landesregierung auf ihre Fahnen geschrieben und verfolgt dieses Ziel mit Nachdruck. Die Landesregierung erkennt schulische Sozialarbeit als Ergänzung zu den Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe an und richtet sie konzeptionell neu aus.

Mit Ganztagsangebot

Die Landesschulbehörde hat deshalb im Auftrag des Kultusministeriums flächendeckend rund 500 Stellen von sozialpädagogischen Fachkräften für Hauptschulen, Oberschulen, Kooperative Gesamtschulen und Integrierte Gesamtschulen sowie teilweise für Realschulen unbefristet ausgeschrieben. Beim Ausbau der sozialen Arbeit in schulischer Verantwortung werden fast ausschließlich Schulen mit Ganztagsangebot berücksichtigt. Der Umfang des Beschäftigungsvolumens richtet sich vorrangig nach der Organisationsform des Ganztagsangebots.

Schwerpunkt Berufsorientierung

So auch an der Oberschule Neuenkirchen, wo Schulsozialarbeit eine bewährte Einrichtung ist, aber bislang mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung. Von daher gilt es an der Goode-Weg-Schule, demnächst mit der neuen sozialpädagogischen Fachkraft ein auf die Schule abgestimmtes Konzept zu erarbeiten. Wie Schulleiter Ernst-August Schulterobben erklärt, sollen dabei auch die Stärken der neuen Kraft mit einfließen.

Abschied von der Oberschule

Ihren Abschied von der Neuenkirchener Oberschule hat mittlerweile Karin Beyreuther genommen, die in den vergangenen Jahren das Gesicht des Hauptschulprofilierungsprogramms in Zusammenarbeit mit Fuchs Konzepte war. Der Aspekt Berufsorientierung wird sicherlich aber auch in das neue Konzept der Schulsozialarbeit mit einfließen. Welchen Raum dieser Bereich einnehmen wird, ist aber noch offen. „Sonst bricht etwas weg, was für die Qualität maßgeblich ist“, setzte Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay auf den Erhalt der Berufsorientierung, als sie von der Ausschreibung der Stelle durch die Landesschulbehörde erfahren hatte.

Als Schulträger hatte die Samtgemeinde, die bislang für das Hauptschulprofilierungsprogramm zu zahlen hatte, keinen Einfluss auf die Bewerberauswahl. Vielmehr fiel das in die Hände einer Kommission zusammen mit der Landesschulbehörde. Insgesamt standen für den Standort Neuenkirchen elf Kandidaten zur Auswahl, am Ende machte mit Jutta Stockmann eine Fachkraft aus dem westfälischen Recke das Rennen.

Ein Artikel von Josef Pohl / Bersenbrücker Kreisblatt
http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/827684/neue-schulsozialarbeiterin-fuer-obs-neuenkirchen