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Wettbewerb für Neuenkirchener Brunnenplatz entschieden

Die Würfel in Sachen Dorfbrunnenplatz sind gefallen. Genauer gesagt, hat nach dem von der Gemeinde ausgeschriebenen Ideenwettbewerb die Jury getagt und den von Jens Westhof aus Neuenkirchen eingereichten Entwurf auf den ersten Platz gesetzt.

Der Ideenwettbewerb für den Dorfbrunnenplatz in Neuenkirchen ist abgeschlossen. Fest steht, dass der Brunnen mit seiner Hülsenkrabben-Skulptur erhalten bleibt. Das Umfeld wird umgestaltet. Foto: Christian Geers
Der Ideenwettbewerb für den Dorfbrunnenplatz in Neuenkirchen ist abgeschlossen.
Fest steht, dass der Brunnen mit seiner Hülsenkrabben-Skulptur erhalten bleibt. Das Umfeld wird umgestaltet.
Foto: Christian Geers

 
Die drei besten Entwürfe präsentierten Hildegard Schwertmann-Nicolay und Bauamtsleiter Reinhold Ricke schon einmal der Presse.
Foto: Josef Pohl

Eine Jury, bestehend aus Bürgermeister Christoph Lührmann, Gemeindedirektorin Hildegard Schwertmann-Nicolay sowie Reinhold Ricke und Dirk Boguhn aus dem Bauamt sowie Vertretern von Kirchengemeinde, Kreissparkasse und der benachbarten Fleischerei Bergmann, nahm die eingereichten Entwürfen näher unter die Lupe. Als erster Preisträger erhält der Entwurf von Jens Westhof aus Neuenkirchen einen Anerkennungspreis in Höhe von 150 Euro. Dieser Plan gefiel der Jury vom Gesamtkonzept am besten. „Alle Entwürfe hatten ihren eigenen Charme“, erklärte Gemeindedirektorin Hildegard Schwertmann-Nicolay. Sehr akribisch haben auch Bernd Dopheide aus Limbergen und Christian Pöttker aus dem Neuenkirchener Ortsteil Steinfeld ihre Ideen zu Papier gebracht. Dafür gab es den zweiten Preis und 125 Euro. Der dritte Preis mit 100 Euro entfiel auf den Vorschlag von Tom und Franz-Josef Holtheide.

Gute Ideen in allen Entwürfen

„Auch in den anderen prämierten Entwürfen stecken gute Ideen, die in den Siegerentwurf integriert werden sollen“, so die Gemeindedirektorin bei der Vorstellung der Konzepte. „Wir freuen uns, dass wir so gute Entwürfe bekommen haben.“

Ausschuss erarbeitet Konzept zur Umsetzung

Als Nächstes gelte es, einen Umsetzungsplan zu erarbeiten, hieß es in der Sitzung des Dorferneuerungs- und Dorfentwicklungsausschusses. Nach der Grobplanung gehe es in die weiteren Details und die Kostenschätzung. Noch sei nicht klar, ob der erste Preisträger die weitere Planung übernehme, ob mit Bordmitteln des Bauamtes oder mit einer externen Kraft die nächsten Konzepte ausgearbeitet werden.

Brunnen bleibt das Wahrzeichen

Der im Juni 2000 offiziell seiner Bestimmung übergebene Brunnen soll als Wahrzeichen der Gemeinde an Ort und Stelle bleiben. Die Pumpenanlage sei wieder instand gesetzt. Erhalten bleiben soll auch das Pflaster rund um den Brunnen genauso wie die roten Plastersteine, für die vor 16 Jahren Vereine und Einwohner gezahlt haben und ihren Namen eingravieren ließen.

Gestaltung mit Bruchsteinen

Eingebaut werden in die Planungen auf alle Fälle Ruhezonen mit dem für die Region typischen Bruchstein. Die Kirchengemeinde hat noch Steine vom Abriss des ehemaligen Krankenhauses, die an dieser Stelle Verwendung finden sollen. Wie genau die Bushaltestelle und die Fahrradständer in das Konzept aufgenommen werden können, muss sich bei den Detailplanungen zeigen.


Ein Artikel von Josef Pohl / Bersenbrücker Kreisblatt
http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/713064/wettbewerb-fur-neuenkirchener-brunnenplatz-entschieden#gallery&0&0&713064